ASV Neumarkt Volleyball

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Neumarkter verlieren gegen starke Gäste aus Gotha
Der Samstagabend startete nicht gut für den ASV, kurzfristig musste man auf Trainer Jürgen Dietrich verzichten. Glücklicherweise konnte Dominik Berschneider spontan noch als Ersatztrainer organisiert werden. Der ASV kam an diesem Abend nur schwer ins Spiel und musste gerade aufgrund der guten Aufschlagleistung der Gäste und daraus resultierenden Annahmeproblemen bei den Neumarktern immer einem Rückstand hinterherlaufen.
Auch im zweiten Satz war kaum Besserung in Sicht. Schon beim Stand von 1:4 war Trainer Berschneider gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte leider nicht die gewünschte Wirkung und auch die Einwechslungen von Tobias Keimer und Johannes Sußner konnten nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die weiterhin gut aufschlagenden und angreifenden Gäste zeigten bis dahin einfach keine Schwächen. Somit ging auch dieser Satz an die Gäste aus Gotha.
Nach einer zehn minütigen Pause startete der dritte Satz und die Neumarkter waren endlich im Spiel angekommen. Durch bessere Aufschläge und gute Blockaktionen kämpften sie sich in den Satz und konnten diesen lange offen gestalten. Mitte des Satzes lag der ASV sogar mit drei Punkten in Führung.
Jedoch musste man an diesem Abend einfach anerkennen, dass die Gäste aus Gotha das besser Team waren und in den entscheidenden Momenten nochmal zulegen konnten. So konnten sie sich auch den dritten Satz holen und somit das Spiel gewinnen. (15:25, 14:25, 20:25)
Leider erwischten die Neumarkter einen gebrauchten Tag und konnten nur im Angriff ihre gewohnte Leistung zeigen. Nun gilt es im Training gut zu arbeiten, um am kommenden Wochenende im Derby gegen Zirndorf bestehen zu können.

Die Herren verpassen den Hattrick vor eigenem Publikum, die Damenmannschaft holt vier Punkte
Am vergangenen Samstag empfing der ASV Neumarkt den TSV Friedberg. Die Jungs um Trainer Jürgen Dietrich, die an den vergangen zwei Spieltagen vier Punkte einsammeln konnten traten hochmotiviert, aber leider auch stark personalgeschwächt an. Kapitän Manuel Künecke und Libero Tobias Keimer fielen für das Spiel aus und Diagonalangreifer Johannes Sußner kämpfte mit Problemen an seinem Knie. Kurzfristig wurde noch Dominik Berschneider in den Kader berufen, um das Grundgerüst der zum größten Teil unerfahren Truppe zu stärken.
Nichts desto trotz waren die Neumarkter unter neuer Führung von Daniel Sebiger wild entschlossen den Zuschauern eine starke Leistung zu zeigen und wieder mit einem Sieg aus dieser Partie zu gehen.
Am Anfang der Partie konnte man sich mit gezielten und druckvollen Angaben leicht mit 3:1 Punkten absetzen. Doch dann merkte man den Neumarktern die Nervosität an, die die Positionswechsel mit sich brachten. Durch unglückliche Aktionen in der Annahme und Abstimmungsfehlern, wurde es Zuspieler Martin Steinmill sehr schwer gemacht seine Angreifer präzise anzuspielen und in Szene zu setzen. Somit war der kleine Vorsprung schnell verspielt und Friedberg konnte sein Spiel aufziehen und sich mit 7:12 Punkten aus Neumarkter Sicht deutlich absetzen.
Langsam fanden dann die Neumarkter mit dieser neuen Aufstellung ins Spiel und kamen zu mehreren schönen Angriffen und hart umkämpften Ballwechseln. Doch die Friedberger Führung war den ganzen Satz über bis zum Entstand von 18:25 nie wirklich in Gefahr.
In der kurzen Satzpause war jedem klar, dass sich etwas ändern musste. Trainer Jürgen Dietrich stellte seine Startaufstellung um und die Mannschaft stand nun nicht mehr mit drei Positionswechseln auf dem Feld, sondern nur noch mit einem. Diese Änderung und das laute Anpeitschen der Zuschauer legte bei den Neumarktern einen Schalter um. Von Beginn an konnte man verhindern, dass Friedberg weiter sein Spiel machen und sich wieder deutlich absetzen konnte.
Die Aufschläge fanden druckvoll Ihr gewünschtes Ziel, was es dem TSV schwer machte seine Angreifer schnell in Szene zu setzen. Die beiden Mittelblocker Phillip Neubert und Michael Schaller konnten ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff für die eigene Abwehr entschärfen und sogar ein Paar direkte Blockpunkte erzielen. Die Annahme und Abwehr um Libero Phillip Schülein und Kapitän Daniel Sebiger fand wieder zu alt bekannter Stärke zurück, was automatisch mehr Sicherheit ins Neumarkter Spiel brachte. Zuspieler Daniel Fritz der seit Satzbeginn für Martin Steinmill auf dieser Position spielte, konnte nun dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und seine Angreifer mit präzisen Bällen sehr gut in Szene setzen. Mit Diagonalangreifer Felix Reißmann und Außenangreifer Johannes Sußner konnte der ASV Neumarkt die TSVler deutlich unter Druck setzen und wichtige Punkte sammeln. Nach einer doch komfortablen Führung von 12:7 konnte man den Gegner zu immer mehr Fehlern zwingen. Kontrolliert konnte man den Satz nun zu Gunsten des ASV Neumarkt mit 25:18 entscheiden.
Jetzt galt es in der 10 Minuten Pause die Konzentration hoch zu halten und dort weiter zu machen, wo man im zweiten Satz aufgehört hatte. Trainer Jürgen Dietrich machte nochmal jedem Einzelnen klar, dass die Qualität des eigenen Spieles hoch zu halten sei, um selbst den nächsten Satzgewinn zu erzwingen und nicht auf die Fehler des Gegners zu hoffen.
Doch dann traf genau das Gegenteil ein was jeder Einzelne verhindern wollte. Die Neumarkter starteten hoch motiviert mit breiter Brust und wollten Alles geben, aber Alles war an diesem Abend einfach nicht genug. Man ging am Anfang des Satzes zu viel Risiko im Aufschlag und im Angriff ein, was den Gegner immer wieder zu leicht verdienten Punkten brachte. Aus der anfänglichen Euphorie wurde Nervosität und den Männern des ASV Neumarkt gelang kein einziger Punkt bei eigenem Aufschlag. Diese Fehlerkette aus Nervosität und zu hohem Risiko zog sich dann den ganzen Satz hindurch und führte zu einem 16:25 Satzverlust.
Jetzt war die Aufgabe der beiden ?alten Hasen? auf der Bank klar, Jürgen Dietrich und Auswechselspieler Dominik Berschneider machten der verunsicherten Mannschaft klar, dass rein gar nichts entschieden war und immer noch die Möglichkeit auf den Sieg bestehe. Diese motivierenden Worte trugen von Anfang an Früchte und es entwickelte sich ein Satz, der der dritthöchsten Deutschen Volleyballliga mehr als würdig war. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und keiner konnte sich in irgendeine Richtung absetzen. Die Ballwechsel gestalteten sich immer länger und keine Mannschaft wollte der Anderen auch nur ein Punkt schenken. Bis zum Stand von 11:11 wechselte der Aufschlag immer hin und her. Beide Mannschaften schafften es immer wieder aus der gegnerischen Angabe einen Punkt zu ergattern. Doch dann schaffte es Friedberg sich durch eine Aufschlagserie vier Punkte abzusetzen und Jürgen Dietrich musste durch eine Auszeit versuchen in das Spielgeschehen einzugreifen. Um den gegnerischen Aufschlagspieler aus seinem Rhythmus zu bringen. Die Fans merkten, dass gerade jetzt ihre Mannschaft sie am meisten brauchte und gaben nochmal alles. Zwischendurch konnte man sich sogar noch auf ein 17:19 heran kämpfen, doch der TSV Friedberg ließ sich den Vorsprung nicht mehr streitig machen und somit ging der letzte Satz mit 19:25 aus Neumarkter Sicht an Friedberg.
Der ASV Neumarkt verpasst den dritten Heimsieg in Folge knapper als es das Ergebnis von 1:3 vermuten lässt.
Jetzt gilt es in den nächsten drei Trainingseinheiten den Kopf wieder frei zu bekommen und mehr Qualität in das druckvolle Neumarkter Spiel zu bekommen. Da der nächste Gast schon kommenden Samstag den 11.2. an den Hallentoren des ASV Neumarkt klopft.
Die Volleyballerinnen des ASV Neumarkt erspielten an ihrem vorletzten Spieltag in heimischen Hallen 4 Punkte. Vor zahlreichen Zuschauern begonnen die Spielerinnen gegen den Post SV Nürnberg. Im ersten und im zweiten Satz zeigten die Neumarkterinnen ihr Können. In der Abwehr waren sie aufmerksam und sowohl mit druckvollen als auch mit überlegten Angriffen konnte der ASV Punkte einfahren (25:20; 25:21). Im dritten Satz schlichen sich bei den Damen mehr Unkonzentriertheiten ein, so dass Nürnberg diesen Satz deutlich mit 25:14 für sich entschied. Noch einmal motiviert durch Interimstrainer Daniel Sebiger starteten die Neumarkterinnen in den vierten Satz. Es wurde ein sehr enger Satz, welcher am Ende von vielen Fehlaufschlägen gekennzeichnet war. Aber die Damen des ASV bewiesen dabei die besseren Nerven und entschieden den letzten Satz mit 29:27 für sich.
Im Spiel gegen den TSV Neunkirchen übernahm das Duo Andreas Fruth und Daniel Sebiger das Coaching. Die Trainer stellten dabei die Mannschaft im Vergleich zur ersten Partie etwas um. Das Spiel war die erwartet enge Partie. Mit voller Konzentration konnten die Volleyballerinen des ASV den ersten Satz für sich entscheiden (25:20). Im zweiten und dritten Satz schlichen sich jedoch phasenweise Unkonzentriertheiten ein und Neunkirchen nutze diese, um die Sätze zu gewinnen (23:25; 25:15). Im vierten Satz überzeugten die Neumarkterinnen wieder mit ihrer Abwehr und ihrem Angriff und konnten mit 25:20 gewinnen. Im entscheidendem fünften Satz schlichen sich vor allem in den letzten Spielzügen viele Fehler in der Annahme ein, so dass dieser Satz verloren ging und sich der ASV mit einem Punkt zufriedengeben musste (12:15).
Der ASV rutschte nach diesem Spieltag auf den vierten Tabellenplatz ab. Allerdings könnten sie mit einer vollen Punkteausbeute am letzten Spieltag (11.3. in Erlangen) noch auf den zweiten Tabellenplatz klettern.

Punktgewinn im fernen Osten
Am letzten Samstag machten sich die Mannen unter der Regie von Trainer Jürgen Dietrich auf den Weg zum VC Zschopau. Nach dem 3:0 Erfolg vergangene Woche daheim wollten die Neumarkter auch auswärts Punkten und reisten guter Hoffnung nach Zschopau. Der erste Dämpfer wurde den Mannen vom ASV jedoch schon vor der Anreise verpasst. Kapitän Manuel Künecke reiste krankheitsbedingt erst mal nur als moralische Unterstützung mit an. Somit rückte der etatmäßige Libero Tobias Keimer auf der Außenposition in die Startmannschaft nach. Durch diese Veränderung schlichen sich von Beginn an sehr viele Leichtsinnsfehler in das Spiel der Neumarkter ein und der erste Satz ging zu Recht mit 20:25 verloren. Zu Beginn des zweiten Satzes kamen die Mannen um den Interims Kapitän Daniel Sebiger besser ins Spiel und hielten bist zum Spielstand von 12:13 mit. Jedoch verfielen sie danach wieder in das Spielmuster des ersten Satzes zurück. So endete auch der zweite Satz zu Gunsten der Gastgeber mit 19:25. In der Pause zwischen dem zweiten und dritten Satz fand Trainer Jürgen Dietrich offenbar die passenden Worte. Zudem griff Manuel Künecke geschwächt aber kampfbereit in das Spiel ein. Dies löste einen Ruck in der Mannschaft aus und die Mechanismen griffen wieder alle ineinander. Etwas überrascht von dem nun starken Auftritt der ASVler konnten die Spieler des VC Zschopau noch bis zum 13:12 mithalten. Doch die Neumarkter gewannen den dritten Satz verdient mit 25:22. Das kleine Erfolgserlebnis half der Mannschaft den vierten Satz von Anfang an dominant zu führen. Angriffsserien über die Positionen 2 und 3 und starker Blocks führten in der Mitte des Satzes zu einer 7 Punkte Führung. Ab dem 22:15 schlichen sich noch einmal einige Fehler in das Spiel ein, Trotzdem konnte der vierte Satz mit 25:23 gewonnen werden. Nun ging es in den Tie-Break. Die nun wieder erstarkten Gastgeber kamen besser in den fünften Satz und führten zum Seitenwechsel mit 8:4. Nun galt die Devise Ruhe bewahren. Dies gelang auch und die Mannschaft kam wieder auf ein 11:11 heran. Ein etwas unglücklicher Ballwechsel beim Spielstand von 12:13 brachte die Neumarkter aber ins Hintertreffen. Somit hieß es am Ende leider 15:13 für den VC Zschopau. Die Männer des ASV Neumarkt waren nach dem Abpfiff verständlicherweise erst mal etwas niedergeschlagen. Konnten sich jedoch bald aufrappeln und freuten sich über den Auswärts erkämpften Punkt. Dieser Punkt bringt die Neumarkter einen Schritt nach oben in der Tabelle. Nun konnte man mit dem Lokalrivalen Zirndorf die Tabellenplätze tauschen
ASV Neumarkt feiert überzeugenden Sieg. Damen holen 3 Punkte
Am vergangenen Samstag trafen die Männer des ASV Neumarkt, in der heimischen Willibald Gluck Halle, auf die Talentschmiede des VCO Kempfenhausen. Vor dem Spiel war klar, dass den Neumarktern nur ein Sieg weiterhelfen würde und dementsprechend motiviert starteten die ASVler in die Partie. Schnell erarbeiteten sie sich einen drei Punkte Vorsprung, welcher im Laufe des Satzes immer weiter ausgebaut wurde, so dass dieser mit 25:16 gewonnen werden konnte. Der zweite Satz begann ausgeglichen, denn die Jungs aus Kempfenhausen waren nun im Spiel angekommen und so wechselten sich gute Abwehraktionen und krachende Angriffe ab. Jedoch setzten sich die Neumarkter in den entscheidenden Situationen am Ende des Satzes durch. Dadurch ging auch der zweite Satz mit 25:21 an den ASV. Nach der zehn Minuten Pause und dem Auftritt der Gruppe Artico, startete der dritte Satz. In diesem konnten die Neumarkter sich nochmal steigern und ihre geschlossene Mannschaftsleistung bestätigen. Schnell konnten Sie sich absetzen und einen Vorsprung herausarbeiten. Die Kempfenhausener versuchten nochmal alles doch der ASV Neumarkt war einfach zu stark an diesem Tag. Somit wurde der dritte Satz unter lautem Jubel mit 25:19 gewonnen und eine kleine Serie von zwei Heimsiegen in Folge gestartet. Es bleibt festzuhalten, dass in allen Mannschaftsteilen gut gearbeitet und kein Ball verloren gegeben wurde. Jetzt ist es wichtig diesen Schwung des Heimsieges mitzunehmen und konsequent im Training zu arbeiten um weiterhin Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.
Auch die Damen des ASV Neumarkt waren am Wochenende beim TC Höchstadt im Einsatz. Dort konnten man einen 3:1 Sieg gegen das Heimteam feiern. Leider wurde das zweite Spiel gegen den Tabellenführer aus Schwaig unglücklich mit 3:1 verloren. Trotzdem befinden sich die Damen weiterhin auf dem sehr guten dritten Platz in der Tabelle.

Neumarkter Volleyballer wollen zweiten Heimsieg in Folge einfahren


Zum ersten Heimspieltag im neuen Jahr ist der VCO Kempfenhausen zu Gast im Willibald-Gluck Gymnasium. Nach dem erfreulichen Satzgewinn der Neumarkter gegen den Tabellendritten Niederviehbach in der letzten Woche gilt es diesen Samstag unbedingt drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln. Trainer Jürgen Dietrich hat dabei bis auf Zuspieler Daniel Fritz, der aus beruflichen Gründen verhindert ist, den vollen Kader zur Verfügung. Die Neumarkter haben in der Woche vor dem Spiel gut trainiert und wollen so nach dem deutlichen 3:0 vor der Weihnachtpause gegen die Neuseenland Volleys aus Markkleeberg den zweiten Heimsieg in Folge einfahren. Das Hinspiel gegen die Internatsmannschaft aus Kempfenhausen konnten die ASVler mit 3:1 gewinnen. Die Jungs vom Starnberger See, die mit einem Sonderspielrecht in der dritten Liga spielen, haben in dieser Saison allerdings im Hinspiel gegen den TSV Zirndorf bereits ihren ersten Sieg einfahren können und konnten auch in der letzten Woche im Rückspiel gegen den Neumarkter Rivalen wieder einen Punkt gewinnen. Die Jungs um Kapitän Mane Künecke sind also gewarnt, aber dennoch zuversichtlich die drei Punkte in Neumarkt behalten zu können.
Spielbeginn ist um 19 Uhr im Willibald-Gluck Gymnasium in Neumarkt.