ASV Neumarkt Volleyball

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ASV verkauft sich teuer gegen Tabellenführer
Am Samstag war der TSV Unterhaching zu Gast in der Willibald-Gluck-Halle. Die Hachinger sind in der Liga das Maß der Dinge und führen somit die Tabelle an.
Die Partie begann erwartungsgemäß, die Gäste traten selbstbewusst auf und konnten sich schnell einen Vorsprung erarbeiten. Die Neumarkter kämpften sich zwar immer wieder ran, brachten sich dann aber leider durch zu viele Eigenfehler ins Hintertreffen. Somit ging der erste Satz mit 20:25 an den TSV.
In den zweiten Satz startete der ASV besser und konnte mit dem Favoriten mithalten. Als dann der erste Schiedsrichter beim Stand von 5:6 eine eklatante Fehlentscheidung zu Gunsten der Gäste traf und die zahlreichen Proteste von Neumarker Seite mit einer roten Karte endeten war endgültig der Kampfgeist der Neumarkter geweckt. Angefeuert vom Publikum spielten die Neumarkter in dieser Phase des Spieles stark auf und erspielten sich bis Mitte des Satzes einen drei Punkte Vorsprung. Leider konnte man den Vorsprung aber nicht bis ins Ziel retten, auch da die Hachinger nun ihren Stammaußenangreifer und -zuspieler einwechselten und somit nochmal eine Schippe drauflegen konnten.
Nach der zehn minütigen Pause versuchten die Neumarkter nochmal alles um auch dieses Mal den 0:2 Rückstand noch in einen Sieg zu verwandeln. Leider hat es dieses Wochenende nicht sein sollen, denn auch in diesem Satz hatten die Gäste das bessere Ende auf ihrer Seite. Lange konnte der Satz offengehalten werden, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Hachinger durch und so ging der Satz mit 22:25 an den TSV.
Leider reichte an diesem Wochenende der Kampfgeist alleine nicht aus um den Favoriten richtig zu ärgern und etwas Zählbares mitzunehmen.
Jetzt heißt es sich gut auf die nächste Aufgabe vorzubereiten, denn am Samstag den 11.03.2017 kommt mit der VFG Marktredwitz ein Tabellennachbar nach Neumarkt. Etwas Besonderes hat der Spieltag auch noch zu bieten, denn schon am 15 Uhr spielt die Mittelfrankenauswahl gegen die Jugend des ASV in der Willibald-Gluck- Halle
Für Kampfgeist und Moral belohnt
Der ASV Neumarkt sichert sich zwei Punkte im Duell mit dem ASV Dachau. Lange sah es nicht nach einem Sieg für das Heimteam aus. Nur schwer starteten die Neumarkter in die Partie und waren selten in der Lage die gegnerische Annahme unter Druck zu setzen. Deshalb war es dem gegnerischen Zuspieler möglich seine Angreifer immer wieder gut in Szene zu setzen und so ging der erste Satz an die Gäste. Im zweiten Satz kamen dann noch gute Aufschläge der Dachauer und zu viele Eigenfehler der Neumarkter hinzu. Mit dem Stand von 0:2 aus Sicht des ASV ging es dann in die zehn minütige Pause. Aus dieser kamen die Hausherren wie ausgewechselt. Auf einmal wurde die gegnerische Annahme mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt und immer mehr Angriffe schlugen im Feld der Dachauer ein. Auch die Fans waren jetzt voll auf der Höhe und peitschten das Team nach vorne. Mit großem Einsatz und Willen kämpfte sich das Team zurück ins Spiel und konnte zum 2:2 nach Sätzen ausgleichen. Im fünften Satz war die Partie an Spannung kaum mehr zu überbieten, beide Teams kämpften um jeden Ball. Letztlich hatte der ASV Neumarkt das bessere Ende auf seiner Seite und konnte den Satz mit 19:17 und somit das Spiel für sich entscheiden. Bei den Dachauern konnte Lukas Pfretzschner überzeugen, bei den Neumarktern war es die überragende Teamleistung die den Erfolg sicherte.
Derbysieger!
Der ASV Neumarkt gewinnt 3:2 in einem heiß umkämpften Spiel beim TSV Zirndorf.
Der erste Satz war von großen Annahmeproblemen und Aufschlagfehlern auf Seiten des ASV geprägt und ging somit 25:22 für Zirndorf aus.
Im zweiten Satz wurde die Annahme der Neumarkter verbessert, durch die Einwechslung von Tobias Keimer auf der Libero Position. Durch die verstärkte Annahme konnten die Mannen um Kapitän Manuel Künecke ihr Spiel besser aufziehen und zogen beim Spielstand von 16:14 deutlich davon auf 23:14. Somit gewann der ASV den zweiten Satz mit 25:16.
Der dritte Satz war sehr ausgeglichen bis zum Spielstand von 22:22. Durch glückliche Aktionen gewann der TSV Zirndorf diesen Satz mit 25:22.
Nun sollte es ein Krimi werden. Der vierte Satz startete wieder ausgeglichen bis zum 19:18, doch dann zogen die Zirndorfer wieder davon und erhöhten auf 24:21. Neumarkt glich aus, denn Michael Schaller setzte die Annahme der Gegner mit scharfen Aufschlägen stark unter Druck. Gepaart mit guten Blockaktionen von Philipp Neubert konnte der Satz mit 28:26 und der erste Punkt unerwartet doch noch gewonnen werden.
In den fünften Satz starteten die Zirndorfer wesentlich besser und führten schnell mit drei Punkten. Somit wechselte man beim Spielstand von 8:5 für Zirndorf. Diesen Vorsprung hielten sie bis zum 13:10 gegen Neumarkt. Doch dann kam Zuspieler Daniel Fritz zum Aufschlag und glänzte mit überragenden Angaben. Durch eine starke Abwehr und kämpferische Leistung gewann der ASV das Spiel am Ende mit 18:16 und feierte die wichtigen Punkte gegen den Abstieg. Ein großes Dankeschön geht an die vielen mitgereisten Fans der Neumarkter, die die Mannschaft großartig unterstützt haben.

Neumarkter verlieren gegen starke Gäste aus Gotha
Der Samstagabend startete nicht gut für den ASV, kurzfristig musste man auf Trainer Jürgen Dietrich verzichten. Glücklicherweise konnte Dominik Berschneider spontan noch als Ersatztrainer organisiert werden. Der ASV kam an diesem Abend nur schwer ins Spiel und musste gerade aufgrund der guten Aufschlagleistung der Gäste und daraus resultierenden Annahmeproblemen bei den Neumarktern immer einem Rückstand hinterherlaufen.
Auch im zweiten Satz war kaum Besserung in Sicht. Schon beim Stand von 1:4 war Trainer Berschneider gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte leider nicht die gewünschte Wirkung und auch die Einwechslungen von Tobias Keimer und Johannes Sußner konnten nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die weiterhin gut aufschlagenden und angreifenden Gäste zeigten bis dahin einfach keine Schwächen. Somit ging auch dieser Satz an die Gäste aus Gotha.
Nach einer zehn minütigen Pause startete der dritte Satz und die Neumarkter waren endlich im Spiel angekommen. Durch bessere Aufschläge und gute Blockaktionen kämpften sie sich in den Satz und konnten diesen lange offen gestalten. Mitte des Satzes lag der ASV sogar mit drei Punkten in Führung.
Jedoch musste man an diesem Abend einfach anerkennen, dass die Gäste aus Gotha das besser Team waren und in den entscheidenden Momenten nochmal zulegen konnten. So konnten sie sich auch den dritten Satz holen und somit das Spiel gewinnen. (15:25, 14:25, 20:25)
Leider erwischten die Neumarkter einen gebrauchten Tag und konnten nur im Angriff ihre gewohnte Leistung zeigen. Nun gilt es im Training gut zu arbeiten, um am kommenden Wochenende im Derby gegen Zirndorf bestehen zu können.

Die Herren verpassen den Hattrick vor eigenem Publikum, die Damenmannschaft holt vier Punkte
Am vergangenen Samstag empfing der ASV Neumarkt den TSV Friedberg. Die Jungs um Trainer Jürgen Dietrich, die an den vergangen zwei Spieltagen vier Punkte einsammeln konnten traten hochmotiviert, aber leider auch stark personalgeschwächt an. Kapitän Manuel Künecke und Libero Tobias Keimer fielen für das Spiel aus und Diagonalangreifer Johannes Sußner kämpfte mit Problemen an seinem Knie. Kurzfristig wurde noch Dominik Berschneider in den Kader berufen, um das Grundgerüst der zum größten Teil unerfahren Truppe zu stärken.
Nichts desto trotz waren die Neumarkter unter neuer Führung von Daniel Sebiger wild entschlossen den Zuschauern eine starke Leistung zu zeigen und wieder mit einem Sieg aus dieser Partie zu gehen.
Am Anfang der Partie konnte man sich mit gezielten und druckvollen Angaben leicht mit 3:1 Punkten absetzen. Doch dann merkte man den Neumarktern die Nervosität an, die die Positionswechsel mit sich brachten. Durch unglückliche Aktionen in der Annahme und Abstimmungsfehlern, wurde es Zuspieler Martin Steinmill sehr schwer gemacht seine Angreifer präzise anzuspielen und in Szene zu setzen. Somit war der kleine Vorsprung schnell verspielt und Friedberg konnte sein Spiel aufziehen und sich mit 7:12 Punkten aus Neumarkter Sicht deutlich absetzen.
Langsam fanden dann die Neumarkter mit dieser neuen Aufstellung ins Spiel und kamen zu mehreren schönen Angriffen und hart umkämpften Ballwechseln. Doch die Friedberger Führung war den ganzen Satz über bis zum Entstand von 18:25 nie wirklich in Gefahr.
In der kurzen Satzpause war jedem klar, dass sich etwas ändern musste. Trainer Jürgen Dietrich stellte seine Startaufstellung um und die Mannschaft stand nun nicht mehr mit drei Positionswechseln auf dem Feld, sondern nur noch mit einem. Diese Änderung und das laute Anpeitschen der Zuschauer legte bei den Neumarktern einen Schalter um. Von Beginn an konnte man verhindern, dass Friedberg weiter sein Spiel machen und sich wieder deutlich absetzen konnte.
Die Aufschläge fanden druckvoll Ihr gewünschtes Ziel, was es dem TSV schwer machte seine Angreifer schnell in Szene zu setzen. Die beiden Mittelblocker Phillip Neubert und Michael Schaller konnten ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff für die eigene Abwehr entschärfen und sogar ein Paar direkte Blockpunkte erzielen. Die Annahme und Abwehr um Libero Phillip Schülein und Kapitän Daniel Sebiger fand wieder zu alt bekannter Stärke zurück, was automatisch mehr Sicherheit ins Neumarkter Spiel brachte. Zuspieler Daniel Fritz der seit Satzbeginn für Martin Steinmill auf dieser Position spielte, konnte nun dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und seine Angreifer mit präzisen Bällen sehr gut in Szene setzen. Mit Diagonalangreifer Felix Reißmann und Außenangreifer Johannes Sußner konnte der ASV Neumarkt die TSVler deutlich unter Druck setzen und wichtige Punkte sammeln. Nach einer doch komfortablen Führung von 12:7 konnte man den Gegner zu immer mehr Fehlern zwingen. Kontrolliert konnte man den Satz nun zu Gunsten des ASV Neumarkt mit 25:18 entscheiden.
Jetzt galt es in der 10 Minuten Pause die Konzentration hoch zu halten und dort weiter zu machen, wo man im zweiten Satz aufgehört hatte. Trainer Jürgen Dietrich machte nochmal jedem Einzelnen klar, dass die Qualität des eigenen Spieles hoch zu halten sei, um selbst den nächsten Satzgewinn zu erzwingen und nicht auf die Fehler des Gegners zu hoffen.
Doch dann traf genau das Gegenteil ein was jeder Einzelne verhindern wollte. Die Neumarkter starteten hoch motiviert mit breiter Brust und wollten Alles geben, aber Alles war an diesem Abend einfach nicht genug. Man ging am Anfang des Satzes zu viel Risiko im Aufschlag und im Angriff ein, was den Gegner immer wieder zu leicht verdienten Punkten brachte. Aus der anfänglichen Euphorie wurde Nervosität und den Männern des ASV Neumarkt gelang kein einziger Punkt bei eigenem Aufschlag. Diese Fehlerkette aus Nervosität und zu hohem Risiko zog sich dann den ganzen Satz hindurch und führte zu einem 16:25 Satzverlust.
Jetzt war die Aufgabe der beiden ?alten Hasen? auf der Bank klar, Jürgen Dietrich und Auswechselspieler Dominik Berschneider machten der verunsicherten Mannschaft klar, dass rein gar nichts entschieden war und immer noch die Möglichkeit auf den Sieg bestehe. Diese motivierenden Worte trugen von Anfang an Früchte und es entwickelte sich ein Satz, der der dritthöchsten Deutschen Volleyballliga mehr als würdig war. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und keiner konnte sich in irgendeine Richtung absetzen. Die Ballwechsel gestalteten sich immer länger und keine Mannschaft wollte der Anderen auch nur ein Punkt schenken. Bis zum Stand von 11:11 wechselte der Aufschlag immer hin und her. Beide Mannschaften schafften es immer wieder aus der gegnerischen Angabe einen Punkt zu ergattern. Doch dann schaffte es Friedberg sich durch eine Aufschlagserie vier Punkte abzusetzen und Jürgen Dietrich musste durch eine Auszeit versuchen in das Spielgeschehen einzugreifen. Um den gegnerischen Aufschlagspieler aus seinem Rhythmus zu bringen. Die Fans merkten, dass gerade jetzt ihre Mannschaft sie am meisten brauchte und gaben nochmal alles. Zwischendurch konnte man sich sogar noch auf ein 17:19 heran kämpfen, doch der TSV Friedberg ließ sich den Vorsprung nicht mehr streitig machen und somit ging der letzte Satz mit 19:25 aus Neumarkter Sicht an Friedberg.
Der ASV Neumarkt verpasst den dritten Heimsieg in Folge knapper als es das Ergebnis von 1:3 vermuten lässt.
Jetzt gilt es in den nächsten drei Trainingseinheiten den Kopf wieder frei zu bekommen und mehr Qualität in das druckvolle Neumarkter Spiel zu bekommen. Da der nächste Gast schon kommenden Samstag den 11.2. an den Hallentoren des ASV Neumarkt klopft.
Die Volleyballerinnen des ASV Neumarkt erspielten an ihrem vorletzten Spieltag in heimischen Hallen 4 Punkte. Vor zahlreichen Zuschauern begonnen die Spielerinnen gegen den Post SV Nürnberg. Im ersten und im zweiten Satz zeigten die Neumarkterinnen ihr Können. In der Abwehr waren sie aufmerksam und sowohl mit druckvollen als auch mit überlegten Angriffen konnte der ASV Punkte einfahren (25:20; 25:21). Im dritten Satz schlichen sich bei den Damen mehr Unkonzentriertheiten ein, so dass Nürnberg diesen Satz deutlich mit 25:14 für sich entschied. Noch einmal motiviert durch Interimstrainer Daniel Sebiger starteten die Neumarkterinnen in den vierten Satz. Es wurde ein sehr enger Satz, welcher am Ende von vielen Fehlaufschlägen gekennzeichnet war. Aber die Damen des ASV bewiesen dabei die besseren Nerven und entschieden den letzten Satz mit 29:27 für sich.
Im Spiel gegen den TSV Neunkirchen übernahm das Duo Andreas Fruth und Daniel Sebiger das Coaching. Die Trainer stellten dabei die Mannschaft im Vergleich zur ersten Partie etwas um. Das Spiel war die erwartet enge Partie. Mit voller Konzentration konnten die Volleyballerinen des ASV den ersten Satz für sich entscheiden (25:20). Im zweiten und dritten Satz schlichen sich jedoch phasenweise Unkonzentriertheiten ein und Neunkirchen nutze diese, um die Sätze zu gewinnen (23:25; 25:15). Im vierten Satz überzeugten die Neumarkterinnen wieder mit ihrer Abwehr und ihrem Angriff und konnten mit 25:20 gewinnen. Im entscheidendem fünften Satz schlichen sich vor allem in den letzten Spielzügen viele Fehler in der Annahme ein, so dass dieser Satz verloren ging und sich der ASV mit einem Punkt zufriedengeben musste (12:15).
Der ASV rutschte nach diesem Spieltag auf den vierten Tabellenplatz ab. Allerdings könnten sie mit einer vollen Punkteausbeute am letzten Spieltag (11.3. in Erlangen) noch auf den zweiten Tabellenplatz klettern.